メナHallo, ich bin Mena (@menachite), Hybrid-Ingenieur für Mechanik und Elektrik.
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Werkzeug lässt sich meist einfach ordnen, Verbrauchsmaterial dagegen kaum.
Aderendhülsen, Ahlen, Bohrer – bevor man sich versieht, ist daraus ein wildes Durcheinander ohne echtes System geworden.
Heute teste ich eine Kleinteilebox, die genau dieses Problem für jede Art von Verbrauchsmaterial löst.
Die DEWALT ToughCase+.
Sie ist ein Ableger von DEWALTs TSTAK-Werkzeugkastensystem – ein Kleinteile-Organizer, der aus dieser Serie hervorgegangen ist.
Dieser Organizer ist wirklich für jedes Gewerk nützlich – jeder, der auf der Baustelle mit kleinen Verbrauchsteilen zu tun hat, profitiert davon.



Schauen wir uns an, was ihn ausmacht – und wo er an seine Grenzen stößt.
Produktspezifikationen


Die ToughCase+-Reihe gibt es insgesamt in vier Größen.
Alle Größen lassen sich miteinander verbinden.
Sie sind auf Portabilität ausgelegt, der Transport zur Baustelle ist wirklich unkompliziert.
Es handelt sich um eine relativ neue Produktreihe, daher kann das mitgelieferte Zubehör variieren – hauptsächlich, ob eine Bulk-Einlage und Bit-Halter enthalten sind oder nicht. Solange man das vor dem Kauf prüft, ist man auf der sicheren Seite.
Auch bei der Stabilität gibt es nichts zu meckern – offiziell nicht dafür vorgesehen, hält sie aber problemlos aus, wenn man draufsteht.
Bulk-Einlagebox


Die Bulk-Einlage lässt sich in jede ToughCase+-Größe einklinken.


Größe (mm): L80×B90×H26
Gewicht: ca. 0,08 kg
Meine Eindrücke


So sieht sie zum Größenvergleich in der Hand aus.
Sie hat ein paar kleine, feste Unterteilungen. Dass man deren Position nicht selbst wählen kann, ist etwas schade.
Diese Bulk-Box passt exakt in jede ToughCase-Größe.
Der Sitz ist so stramm, dass man beim Herausnehmen etwas kämpfen muss.


Die Kapazität hängt von der Größe ab: 4 Stück in der Small, 4 in der Medium, bis zu 15 in der Large.
Dass Small und Medium gleich viel fassen, wirkt zunächst unlogisch – die Small-Box ist aber etwas dicker gebaut und lässt sich zusätzlich auf der Deckelinnenseite montieren.
Bei Medium und Large ist die Montage im Deckel nicht möglich, das sollte man beachten.
Ehrlich gesagt sind die Einsatzmöglichkeiten dieser Einlage recht begrenzt – geringe Kapazität und keine frei wählbare Fächeraufteilung sind die Hauptgründe. In vielen Fällen tut es eine einfache Trennwand genauso gut, ohne diese Box extra einzuklinken.
Auch die anderen ToughCase-Größen sind für sich genommen schon kompakt genug, um sie ohne großen Aufwand mitzunehmen.
Wer aber gezielt kleine, leicht zu verlierende Teile separat mitnehmen möchte, könnte hier trotzdem fündig werden.
Sehr empfehlenswert auch, um Kleinteile aufzubewahren, die auf keinen Fall mit anderen Teilen vermischt werden sollen.



Ich nutze meine für Verbrauchsmaterial, das ich selten brauche, aber gelegentlich griffbereit mitnehmen möchte.
ToughCase+ Small


Größe (mm): L124×B154×H49
Gewicht: ca. 0,21 kg


Meine Eindrücke


Die Small-Box ist hervorragend geeignet, um Schrauberbits zu verstauen.
Ich bin wirklich froh, sie gekauft zu haben.
Es gibt eine gewisse Befriedigung dabei, einen Haufen chaotischer Bits so sauber sortiert zu sehen.
Sie verleiht selbst abgenutzten, alten Bits fast wieder den Charme von Neuware.
Diese Ordnung – ist das nicht fast schon süchtig machend?
Als jemand mit einer leichten Ordnungs-Obsession trifft mich das direkt.


Es sind zwei Arten von Bit-Haltern enthalten.
Der kleinere hält Mini-Bits senkrecht oder schräg. Der größere hält Langbits sicher fest.
Allerdings sitzen sie so stramm, dass man zum Herausnehmen wirklich eine Spitzzange braucht.





Die ganze Reihe hat eine überraschend hohe Passgenauigkeit.
ToughCase+ Medium


Größe (mm): L178×B265×H40
Gewicht: ca. 0,34 kg


Meine Eindrücke
Die Medium-Box ist dünner als die Small-Box, wodurch die Trennwände präziser einrasten.
Mein Fazit: Für Verbrauchsmaterial abseits von Bits ist die Medium-Box die bessere Wahl.
Die Größenaufteilung wirkt wirklich durchdacht – jede Box hat eine klare Rolle.




Ich nutze meine, um sämtliches Bohrer-Verbrauchsmaterial an einem Ort zu haben.
Die Bulk-Einlage ist hier eigentlich nicht nötig – ich hatte einfach eine übrig und nutze sie trotzdem.
Nur bei der Medium-Box lässt sich die mittlere Trennwand versetzen. Diese Flexibilität ist eine der echten Stärken dieser Box.
ToughCase+ Large




Größe (mm): L332×B440×H73
Gewicht: ca. 1,5–1,7 kg


Meine Eindrücke


Kurz gesagt: die größte – und robusteste.
Sie ist dick genug, um so ziemlich alles ohne Probleme zu schlucken.
Sie bietet genug Platz für eine mittelgroße Lochsäge. Mitgeliefert wird eine Trennwand, die es nur für die Large-Box gibt und die Kleinteile zuverlässig am seitlichen Verrutschen hindert.
Als größte Größe in der Reihe schluckt sie wirklich enorm viel.
Es ist fast schon absurd, wie viel da reinpasst.


Der Verschluss nutzt einen üblichen Riegelmechanismus, aber der Deckel hat zusätzlich eine Verriegelung, um eine Medium-Box obendrauf zu verbinden.
Ein Punkt, der mir nicht gefällt: Öffnet man den Deckel, kippt die ganze Box nach vorne.
Grund dafür ist, dass die Verbindungsfüße für TSTAK näher zur Mitte hin sitzen als am Rand.
Das ist ein größeres Problem, als es klingt.





Nutzbar ist sie trotzdem, aber es ist eine leise nervige Design-Macke.
Aufgrund ihrer Größe verstaue ich diese Box in einem Koffer der ToughSystem-Reihe. Der größte ToughSystem-Kasten fasst sie problemlos.
Ich betreibe kein TSTAK-Cart-System, daher lagere ich sie hauptsächlich so.


Am Ende ist sie zu meiner festen Vorratsbox für kleine Verbrauchsteile in großen Mengen geworden.
Diese Kapazität ist wirklich verlässlich.
Größenvergleich
Vergleich aller vier Größen
Stapelt man alle Größen übereinander, sieht das so aus.


Die Large-Box ist deutlich größer – gleich mehrere Nummern – daher beim Hantieren aufpassen.
Verbindbarkeit der ToughCase
Verbindungskompatibilität
So sieht die Verbindungskompatibilität zwischen den Größen aus:
Small ↔ Small: verbindbar
Small ↔ Medium: verbindbar (bis zu 2 Small-Boxen)
Small ↔ Large: nicht verbindbar
Medium ↔ Medium: verbindbar
Medium ↔ Large: verbindbar (bis zu 2 Medium-Boxen)
Large ↔ Large: verbindbar
Achtung: Solange eine Medium-Box unterhalb einer Small-Box verbunden ist, lässt sich die Medium-Box nicht öffnen.
Fazit


Insgesamt gehört die ToughCase+-Reihe zu den besten Kleinteile-Ordnungssystemen, um wirklich Ordnung zu halten.
Auf der Baustelle lassen sich genau die benötigten Boxen verbinden und mitnehmen – diese Flexibilität, die Ausstattung an die Aufgabe anzupassen, ist eine echte Stärke.
Die Kompatibilität mit TSTAK ist praktisch, aber die reine Stauraumkapazität und die Möglichkeit, genau das mitzunehmen, was man gerade braucht, haben mich am meisten überzeugt.



Ich hoffe, dieser Test hilft dir bei der Wahl des richtigen Kleinteile-Organizers. Bis zum nächsten Mal!